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Disentis hat mit wieder einen romanischen «Avat»

Die 21 wahlberechtigten Mönche des Kloster Disentis haben am 19. April 2012 in geheimer Wahl den Dekan des Klosters, Pater Vigeli Monn (GSP 1986–1988), zum 66. Abt der Benediktinerabtei in Disentis gewählt.

Erste Ansprache auch in Tuatschin
Der heute 47-jährige Vigeli Monn wurde in Sedrun geboren. Mit ihm hat das Kloster Disentis nach Abt Benedikt Prevost (1888–1916) wiederum einen Abt romanischer Muttersprache. In seiner ersten kurzen Ansprache als «Avat» wandte er sich denn auch teils in seiner Muttersprache, dem surselvischen Dialekt Tuatschin, an die Mitbrüder, Mitarbeiter, Klosterschüler und Gläubigen in der Kirche. Der Abt von Disentis sei aber «nicht nur Abt von Disentis, sondern auch der Cadi und darüber hinaus», so Monn.

Viel Erfahrung im Kloster gesammelt
Der neue Abt konnte seit seinem Klostereintritt vor 24 Jahren in vielen Aufgabenbereichen des Klosters Erfahrungen sammeln. Er wirkte als Präfekt und Lehrer am Gymnasium Kloster Disentis, war Statthalter und ab 2003 Dekan des Klosters. Einst selber Schüler am Gymnasium Kloster Disentis, war er nach dem Dienst in der Päpstlichen Schweizergarde in Rom ins Kloster eingetreten und studierte an der Universität Salzburg Theologie, Religionspädagogik und Latein. Die Priesterweihe erhielt er am 26. August 1995.

Die feierliche Abtsbenediktion hat am 6. Mai 2012 – seinem Vereidigungstag – um 14.30 Uhr in der Klosterkirche St. Martin stattgefunden.

Kamerad Vigeli diente vom 1. März 1986 bis zum 29 Februar 1988 in der Garde. Er ist Mitglied der Zentralvereinigung und der Sektion Ostschweiz.

Die Mitteilung des Klosters

Die Gratulationen der Vereinigung


Schlüsselübergabe Abt Daniel Schönbächler (rechts) überreicht dem neugewählten Abt Vigeli Monn den Schlüssel zu den Räumlichkeiten der Abtei.


Die Schweizergarde in der «Weltwoche»

In der Ausgabe vom 14. März 2012 der «Weltwoche» findet sich ein dreiseitiger Artikel über die Schweizergarde.
Aktueller Anlass für die Publikation ist die Ausstellung «Lux in arcana», welche bis zum 9. September in den Kapitolinischen Museen in Rom zu sehen ist. Der Vatikan zeigt dort Perlen der Weltgeschichte aus seinen Aktenarchiven.

«An die geliebten Söhne Eidgenossen»
Für Touristen sind sie – wie Toblerone und Swatch – Symbole für Schweizer Qualität. Doch ihre Wurzeln reichen ein halbes Jahrtausend zurück. Erstmals werden nun in Rom «Gründungsdokumente» der Schweizergarde präsentiert. Die Weltwoche erhielt eine Abschrift davon.
Das Dokument liegt wie eine Reliquie unter Glas in einem verdunkelten Saal. «Dilectis filiis» ist im Spotlicht zu entziffern und: «Den geliebten Söhnen Eidgenossen Oberalemanniens, Gruss euch und apostolischen Segen».

Und der Artikel gipfelt in der Feststellung «Somit ist die Schweizergarde nicht bloss die dekorativste und kleinste Armee, sondern auch die älteste und loyalste – und als solche rund um den Globus Symbol für Schweizer Qualität.»

Der «Weltwoche»-Bericht im Wortlaut


Festwein 2013


Festwein 2013 Die Sektion Lémania vertreibt den Festwein für die Tagung 2013 in Lausanne.


Hommage an Papst Julius II.

Vor seiner Wahl zum Papst im Jahre 1503 war Julius II. della Rovere Bischof von Lausanne. So wusste er auch, dass die Schweizer für ihre Seelenstärke, ihre Gefühle und edle Treue sprichwörtlich bekannt waren. Helvetische Soldaten galten als praktisch unbesiegbar. So war es nur natürlich, dass Julius II. seine Leibgarde im Jahre 1506 aus Schweizern gründete. Das war die Geburtsstunde der Päpstlichen Schweizergarde, die seither für die Sicherheit des Papstes, seiner Residenz und des Vatikanstaats verantwortlich ist.
Abgesehen von dieser untrennbaren Verbindung mit der Schweiz, lancierte Julius II. den Bau der heutigen Basilika St. Peter. Seinen Lieblingsmaler Raffael und Michelangelo beauftragte er mit der Realisierung der Fresken in der Sixtinischen Kapelle.

Dieser Wein ehrt der Gründer der Schweizergarde aus Anlass seines 500. Todestages im Jahr 2013. Der Verkaufsgewinn kommt der Gardistentagung 2013 in Lausanne zugute.

Zum Angebot und zur Bestellung


Julius II. bürgerlich Giuliano della Rovere, (* 5. Dezember 1443 in Albisola Superiore bei Savona (Ligurien); † 21. Februar 1513 in Rom) war vom 1. November 1503 bis zum 21. Februar 1513 Papst. Er begründete im Jahre 1506 die päpstliche Schweizergarde und verstand sein Amt mehr im Sinne eines italienischen Territorialfürsten. Während seiner Amtszeit berief er das Fünfte Laterankonzil ein. Mit der Grundsteinlegung des Petersdomes am 18. April 1506 wollte er die grösste und prächtigste Kirche des Erdkreises erstellen.

Jürgen Pachtenfels: Marsch nach Rom

Diese unter Italiens heisser Sonne entstandene Dokumentation entrollt vor unseren Augen den viel gerühmten Farbenzauber des Südens. Sie beginnt mit der bunt bewegten 500. Geburtstagsfeier der päpstlichen Schweizergarde im Mai 2006 bei St. Peter in Rom im Beisein der ältesten Garden der Welt – und endet mit dem Bericht zweier Schweizergardisten über ihren Alltag in der Schweizergarde: Fabio Bortoluzzi, Meiringen (GSP 2007–2010), und Anton Wyss †, Udligenswil (GSP 1955–1958).

Weitere Details zu «Marsch nach Rom»


Marsch nach Rom 272 Seiten, broschiert, zahlreiche ein- und mehrfarbige Zeichnungen und Fotos.

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