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Hacken |
Bezeichnung für Strafarbeiten, die beispielsweise darin besteht, zwecks Vermeidung von Missbräuchen ausgediente Uniformen zu vernichten. Früher wurden die Uniformen mit dem Beil zerhackt. |
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Hellebarde |
spätmittelalterliche Stangenwaffe, wird in der Garde nur von den Schildwachen und bei Ehrendiensten getragen. Der Name kommt von «Barda (Beil) am Halm», weshalb auch die Bezeichnungen Halmbarde oder Helmbarde, in der Schweiz auch Halbarte, gebäuchlich sind. |
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Hellebardier |
(dt.-franz.) Hellebardenträger, niedrigster Dienstgrad in der Garde, Abk. Hlb |
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Helm |
interne Bezeichnung für den zur Galauniform getragenen blanken (genannt: weissen) oder schwarzen Morion |
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Hüttlipuure-Prüfung |
alte Bezeichnung für das von den neuen Gardisten abzulegende Examen (heute: Rekrutenexamen) Mit dem Bestehen der Prüfung ist es dem Gardisten erlaubt, den anspruchsvolleren Dienst an der Porta Sant' Anna zu verrichten. Der Ausdruck Hüttlipuur (Hüttenbauer) entstand wohl in Anlehnung an das einstige Wachthäuschen. |
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Infermiere |
(ital.) Unteroffizier, der für das Krankenwesen zuständig ist |
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Kniefall |
höchste der drei Grussformen der Ehrenwache, bzw. entsprechendes Kommando (Kniefall mit gleichzeitigem militärischem Gruss der linken Hand; früher Grussform vor dem Heiligen Vater, auf Anordnung von Johannes Paul II. wird der Kniefall heute ausschliesslich bei der Wandlung während der hl. Messe sowie am Gründonnerstag vor dem Allerheiligsten ausgeführt) |
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Lanze |
interne Bezeichnung für die von den Unteroffizieren getragene Partisane |
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Morion |
offener Helmtypus, der im 16. Jahrhundert entstand. Die Helmglocke des Morions verfügt über einen grossen Kamm und ist von einer breiten Krempe umgeben, die an der Vorder- und Hinterseite des Helmes nach oben geklappt ist und und spitz zuläuft. Der Morion wurde bis zum Anfang des 17. Jahrhunderts verwendet und fand zunächst bei Pikenieren, später vor allem bei Stadtwachen und Leibgarden Verbreitung. |
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Napoli |
früher Arrestzelle für fehlbare Gardisten. Wenn sich in früheren Zeiten jemand nach einem disziplinarisch bestraften Gardisten erkundigte, hiess es, er halte sich gerade in Napoli (Neapel) auf. |
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Panzer |
interne Bezeichnung für den Harnisch, welcher heute nur noch an der Vereidigung getragen wird |
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Partisane |
Stangenwaffe, welche ab dem 15. Jahrhundert von Unteroffizieren verwendet wurde. Offiziere trugen den ähnlich aussehenden, aber kürzeren Sponton als Paradewaffe. |
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Portone |
(ital.) interne Bezeichnung des Aussenpostens Portone di Bronzo («Bronzetor») |
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Pro Ecclesia et Pontifice |
(ital.) Päpstliche Auszeichnung für besondere Verdienste (höhere Stufe) |
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Säbel |
eigentlich falsche Bezeichnung des zur Galauniform getragenen Schwertes |
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Runden |
Kontrollgang der Offiziere und Wachtmeister bei den Wachtposten |
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Runka |
Stangenwaffe des 15. und 16. Jahrhunderts mit breiter Gratklinge und schräg nach oben gerichteten Nebenspitzen. Die Runka wird in der Garde selten bei Zeremonien, beispielsweise bei der Ehrung der Gefallenen des Sacco di Roma, verwendet. |